Hessencup 2015 zum 3.Mal an den SC Edersee

11-1024x768Segler des SCE gewinnen Regatta zum dritten Mal – Starke Leistung auf den letzten Wettfahrten

Der SC Edersee hat die Hessenregatta 2015 für sich entschieden. Der SCE trat bei dem Wettbewerb an der Ostsee mit vier Schiffen an und wurde zum dritten Mal Sieger, gefolgt von den Clubs aus Friedrichsdorf und Inheiden, die beide Rang zwei belegten.
Die Hessenregatta ist eine offene Regatta für Fahrtensegler. Ausrichter ist der Fahrtenseglerclub Königstein. Zugelassen sind Fahrtenyachten, also Schiffe, die so ausgestattet sind, dass man darauf woh- nen und leben kann. Um den Hessencup fahren die Teilneh- mer der hessischen Clubs, soweit mindestens drei Yachten pro Verein am Start sind.
Der Segelclub Edersee war mit vier Yachten dabei. Teilnehmer waren:
Wolfgang Malkus mit der Hanse 43 „Divine Caroline“,
Achim Brack mit seiner Surprise „Aquaplaning“,
Thomas Hennig mit der Hanse 370 „Uschi X“ und
Erwin Koch mit der Salona 38race „Punta d’Oro“

Etappe 1: Burgtiefe nach Stubbekøbing (Dänemark)
Nachdem der erste Tag aufgrund zu starken Windes nicht gesegelt wurde, stand eine 58 Seemeilen lange Etappe auf dem Programm. Anschließend ging es noch einmal sieben Seemeilen bis nach
Grönsund, wo im Fischereihafen das traditionelle Grillfest stattfand.
Auf dem Spikurs war Wolfgang Malkus auf Anhieb erfolgreich und belegte Platz eins in seiner Gruppe.

Etappe 2: Stubbekøbing nach Warnemünde
Nach dem Start bei Wind aus Süd entwickelte jeder seine eigene Strategie. Die unter Land fuhren hatten die besseren Karten. Später, kurz vor Warnemünde war dann Flaute. In Südwest frischte der Wind überraschend schnell auf, was viele Segler vor Probleme stellte. Es lief noch nicht optimal für die Segler des SCE. Entsprechend unzufrieden waren einige Skipper. Tagesbester des SCE war Thomas Hennig mit Platz drei in seiner Gruppe.

Etappe 3: Warnemünde nach Grömitz
Nach einem Ruhetag erwischten die SCE-Yachten einen guten Start und waren nicht zu stoppen. Alle lagen in ihren
Gruppen auf den ersten Plätzen. Bis auf der Divine Caroline das Genuafall riss, also die Leine, mit der das Vorsegel oben gehalten wird. Platz eins konnte also nicht mehr gerettet werden, dafür segelten aber alle anderen drei Yachten des SCE auf Platz eins in ihren Gruppen.

Etappe 4: Grömitz nach Burgtiefe
Es funktioniert prima, die Divine Caroline und die Punta d’Oro starteten gut. Die Uschi X hatte allerdings keinen Spi und war deshalb benachteiligt. Die Aquaplaning, der schnellste hessische Segler, machte eine gute Figur. Die Divine Caroline ging als zweites Schiff des gesamten Feldes durch die Ziellinie, leider hinter einer Yacht der eigenen Gruppe.

Die Ergebnisse der einzelnen Yachten:
Divine Caroline: Plätze 1, 9, 7 und 2. Gruppenplatz 4;
Aquaplaning: Plätze 3, 8, 1, 4. Gruppenplatz 3;
Uschi X: Plätze 6, 3, 1 und 10. Gruppenplatz 4;
Punta d’Oro: Plätze 7, 5, 1 und 2. Gruppenplatz 4.

Die guten Leistungen bei den letzten beiden Wettfahrten sicherten dem SCE den Hessen-Cup.

Text und Fotos: Erwin Koch

 

 


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